Anmerkung: Dieser Text wurde maschinell übersetzt.

Als Projektleiter Volker Wolf zum ersten Mal in die Zwischenebene zwischen der Hohenzollern-Krypta und der Predigtkirche im Berliner Dom hinabstieg, dachte er, er hätte schon alles gesehen. Das hatte er nicht.
Es gibt Baustellen, und dann gibt es Baustellen. Bei den meisten gibt es Gerüste, freien Himmel und gelegentlich knifflige Ecken. Bei sehr wenigen muss man auf Händen und Knien durch einen stockdunklen Raum kriechen, der kaum einen halben Meter hoch ist, direkt über der Ruhestätte der preußischen Könige und Königinnen, die fünf Jahrhunderte lang die europäische Geschichte geprägt haben.
Willkommen bei einem der bislang außergewöhnlichsten Passivbrandschutzprojekte von KAEFER Deutschland.
Eine Kathedrale, eine Krypta und ein sehr knapper Zeitplan
Der Berliner Dom ist nicht nur eine Kirche. Er wurde zwischen 1894 und 1905 unter Kaiser Wilhelm II. als Denkmal für die Hohenzollern-Dynastie erbaut und ist die größte protestantische Kirche Deutschlands sowie eines der meistbesuchten Wahrzeichen des Landes. Unter seiner 114 Meter hohen Kuppel, die über die UNESCO-Welterbestätte Museumsinsel blickt, liegt die Hohenzollerngruft: eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas, in der 91 Bestattungen aus fünf Jahrhunderten brandenburgisch-preußischer Geschichte ruhen.
Nach mehr als zehn Jahren Planung und sechs Jahren Bauzeit wurde die Gruft am 1. März 2026 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, vollständig renoviert, barrierefrei und auf den Stand des 21. Jahrhunderts gebracht. Hinter diesem Meilenstein stand ein großes Team aus Architekten, Ingenieuren, Restauratoren und Fachhandwerkern. Darunter: das Team von KAEFER Deutschland, das mit einer umfassenden Modernisierung des passiven Brandschutzes beauftragt war, die ebenso technisch anspruchsvoll wie historisch sensibel war.

Von links nach rechts: Krypta vor und nach der Sanierung
„Ich dachte, ich hätte schon alles gesehen”

Volker Wolf, Projektleiter bei KAEFER Deutschland, ist schon so lange in der Bauindustrie tätig, dass er fast alles schon einmal erlebt hat. Doch als er zum ersten Mal die Zwischenebene zwischen der Krypta und der darüber liegenden Predigtkirche betrat, hielt er inne.
„Ich dachte, ich hätte schon viel gesehen im Berufsleben“, sagt er. „Aber das hier war doch sehr besonders. Eine neue Art von Herausforderung, selbst für mich.“
Die Zwischenebene ist der verborgene Raum, der zwischen dem Boden der Predigtkirche und der Gewölbedecke der darunterliegenden Krypta eingeklemmt ist. Es ist kein Raum im herkömmlichen Sinne. Die Arbeitshöhe reicht von nur 0,5 bis 1,5 Metern. Man kann nicht stehen. Man kann nicht gehen. Man kann nur auf allen vieren durch einen engen Raum kriechen, der sich über die gesamte Länge des Gebäudes erstreckt, und dabei Maschinen und Materialien mit sich führen.
Und dort befanden sich etwa 1.800 Meter Stahlträger, die alle einer Überarbeitung bedurften.
Die Herausforderung: hineinkommen, die Arbeit erledigen
Die erste Frage war einfach und zugleich sofort kompliziert: Wie bringt man Menschen, Ausrüstung und Materialien in einen Raum, durch den kaum eine Person passt?
Die Antwort: durch zwei Deckenöffnungen. Das war’s. Zwei Zugangspunkte für die gesamte Zwischenebene.
„Die Logistik war der kniffligste Teil der Planungsphase“, erklärt Volker. „Der Materialtransport von vorgefertigten Brandschutzplattenzuschnitten aus Butzbach, die extrem beengten Arbeitsverhältnisse und nur zwei Öffnungen, durch die man arbeiten konnte. Da wurde uns klar, dass dies komplexer werden würde als erwartet.“
Alles musste durch diese beiden Öffnungen hindurchgeführt, auf Gerüste abgesenkt und dann von Hand durch den Raum transportiert werden. Einmal drinnen, arbeitete das Team daran, Rost von den Stahlträgern zu entfernen, eine Grundierung aufzutragen und anschließend eine doppelte Schicht Korrosionsschutz anzubringen. Danach folgten die Brandschutzplatten, die an drei Seiten jedes Trägers angebracht wurden, um die Feuerwiderstandsklasse F90 zu erreichen. Die Ebene wurde dann in enger Abstimmung mit dem Gebäudetechnik-Team wieder dauerhaft versiegelt.
Es war mühsam, körperlich anstrengend und langsam. Und es wurde mit Präzision ausgeführt.

Links: F90-Stahlverkleidung für die Kappendecke
Rechts: Zugangsöffnung zur Zwischenebene
Dreißig Meter tiefer, kein Licht, keine Leiter, auf die man sich verlassen konnte
Wenn die Zwischenebene schon eine Herausforderung war, waren die Versorgungsschächte etwas ganz anderes.
Die Versorgungsschächte der Kathedrale reichen etwa 30 Meter in die Tiefe und sind vollgestopft mit vertikaler und teilweise horizontaler Versorgungstechnik für den gesamten Berliner Dom. In jedem Schacht führte eine feste Eisenleiter hinunter. Oder besser gesagt: Das war einmal. Als das KAEFER-Team eintraf, hatte die Leiter schon bessere Tage gesehen: ungeprüft, teilweise defekt und an manchen Stellen fehlten Sprossen.
„Man konnte sich gerade noch um die eigene Achse drehen, wenn man am Seil hing“, erinnert sich Volker. „Und im gesamten Schacht gab es überhaupt kein Licht.“
Hier kamen die Kollegen der Seilzugangstechnik von KAEFER ins Spiel. Sie seilten sich in die Schächte ab, führten eine vollständige fotografische Vermessung mit Höhenangaben durch, identifizierten jeden Brandschutzmangel und schlugen dem Kunden Lösungen vor. Was sie vorfanden, war, in Volkers Worten, „speziell“. Die Durchdringungen von Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Stromleitungen war entweder falsch abgedichtet oder gar nicht abgedichtet.
„Gut“, fügt er mit seinem typischen Pragmatismus hinzu, „deswegen wurde ja unter anderem saniert.“
Die Seilzugangsteams und die Brandschutzteams arbeiteten daraufhin gemeinsam daran, jeden dokumentierten Mangel zu beheben, Durchführungen abzudichten und die Schächte auf den neuesten Stand zu bringen.

Zugang zum und Blick in den 30 Meter hohen Versorgungsschacht
Fünfzig Kilogramm durch ein zu kleines Loch
Unter den rund 50 neuen Elementen, die im Rahmen des Projekts installiert wurden, darunter T90- und T30-Stahlbrandschutztüren, motorisierte Rauchabzugsklappen und Inspektionstüren, stechen einige als besonders einprägsam hervor.
Die F90-Revisionsklappen mussten von der Gruftebene hinauf in die Zwischenebene gebracht werden. Jede wog etwa 50 Kilogramm. Und an mehreren Stellen waren die Deckenöffnungen einfach zu klein, um sie hindurchzuführen.
„Wir mussten die Kappendecke teilweise selbst öffnen“, sagt Volker. „Und im schlimmsten Fall mussten die Klappen über Umwege über das Gewölbe „transportiert“ werden.“
Dann waren da noch die Türen. Vier Paletten trafen in zwei Teillieferungen vom Lieferanten ein. Natürlich fehlten Türen. Das Team musste koordinieren, welches Zubehör zu welcher Tür gehörte, und gleichzeitig damit zurechtkommen, dass der einzige verfügbare Lagerplatz im Flucht- und Rettungsweg lag, was bedeutete, dass innerhalb von zwei Tagen alles wieder umgeräumt werden musste.
Und der Aufzug vom Erdgeschoss in die Krypta? Der blieb immer wieder stehen.
„Das bedeutete also, auf Hilfe warten zu müssen“, sagt Volker mit dem Tonfall von jemandem, der gelernt hat, diese Dinge im Nachhinein als leicht amüsant zu empfinden.
Altes Gebäude, moderne Standards, sorgfältige Hände
Die Arbeit in einem denkmalgeschützten Gebäude, das über 120 Jahre alt ist, bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich. Jede Entscheidung über Materialien, Farben und Oberflächen musste gegen die Anforderungen des Denkmalschutzes abgewogen werden. Wo in öffentlich sichtbaren Bereichen moderne Brandschutztüren eingebaut wurden, arbeitete das Team sorgfältig daran, dass Alt und Neu harmonisch zusammenpassten, und passte Farbtöne und Türbeschläge dem Charakter des jeweiligen Raums an.
„Wir waren hauptsächlich in nicht-öffentlichen Bereichen tätig“, erklärt Volker. „Aber dort, wo es optisch eine Rolle spielte, haben wir dafür gesorgt, dass alles an das Gebäude angepasst und auf dieses abgestimmt war.“
Auf die Frage, ob er während der Arbeit dort jemals die Last der Geschichte gespürt habe, ob er jemals an die Handwerker gedacht habe, die vor einem Jahrhundert an denselben Orten gestanden hatten, hält Volker inne.
„Nicht wirklich, in dem Moment“, gibt er zu. „Aber jetzt wo du fragst: Es ist schon erstaunlich und ein bisschen bewegend, dass man an Orten wie diesem arbeiten darf und kann.“

Blick auf die fertiggestellte abgehängte Decke
Der Endspurt
Das Projekt verlief nicht ohne Herausforderungen. Lieferverzögerungen über Weihnachten und Neujahr brachten das Team in Verzug, während die Wiedereröffnung der Kathedrale immer näher rückte. Von allen Seiten lastete der Druck, wieder in den Zeitplan zu kommen.
KAEFERs Antwort war klar: zusätzliche Montageteams, verlängerte Arbeitszeiten und Wochenendschichten. Der Rückstand wurde aufgeholt. Der Termin wurde eingehalten.
„In dieser Phase, kurz vor der Wiedereröffnung, hat das Team wirklich gezeigt, was in ihm steckt“, sagt Volker. „Letztendlich war eine gemeinsame Lösung immer das Ziel. Wir haben zusammen gelacht, wir haben gestritten, intern und extern. Aber wir haben es geschafft.“
Was Opa gebaut hat

Fragt man Volker, was er sagen wird, wenn er in zehn Jahren mit seiner Familie den Berliner Dom besucht, zögert er nicht.
„Ich werde auf die Decke zeigen, wenn ich durch die Hohenzollerngruft gehe. Und ich werde auf den Boden zeigen, wenn ich mich durch den Rest des Gebäudes bewege. Und dann werde ich hoffentlich meinem Enkelkind sagen: Opa hat das alles gemacht. Und dann wird mein Enkelkind hoffentlich fragen: Das alles? Und dann werden wir ins Detail gehen.“
Das ist eine gute Antwort. Und sie bringt etwas Wichtiges auf den Punkt, wofür dieses Projekt steht: nicht nur eine technische Meisterleistung in einem schwierigen Umfeld, sondern einen Beitrag zu einem Ort, der von kommenden Generationen besucht, bewundert und erhalten wird.
Die von KAEFER installierten Brandschutzsysteme werden für die Touristen, die in die Hohenzollerngruft hinabsteigen, um inmitten von fünf Jahrhunderten Geschichte zu stehen, nicht sichtbar sein. Die versiegelten Balken, die neuen Türen, die sanierten Schächte, die Arbeit, die auf Händen und Knien im Dunkeln verrichtet wurde: Nichts davon wird zu sehen sein.
Aber es wird da sein. Und still seine Arbeit verrichten. Genau so, wie es sein soll.
Anmerkung: Von Menschen geschrieben - mit ein wenig Hilfe von GenAI. Dieser Artikel kombiniert menschliches Verständnis und intelligente digitale Tools, um KAEFER-Geschichten zum Leben zu erwecken.